Rechter Terror: Der Mord an Walter Lübcke und die Strategie der Gewalt

Rechter Terror: Der Mord an Walter Lübcke und die Strategie der Gewalt. Foto: peter-juelich.com
Der Mord an Walter Lübcke ist weder als Zufall noch als Einzelfall erklärbar. Wie unter einem Brennglas zeigt das Attentat die gegenwärtige Dynamik des rechten Terrors in Deutschland.

Das Buch erzählt die Geschichte des Opfers, des Täters, der Tat und beleuchtet das gesellschaftliche Klima, im dem das Attentat möglich wurde. Es zeichnet die verdrängte Tradition des rechten Terrors und die Entstehung eines neuen, radikalen Milieus nach, das bis in die Parlamente reicht. Es rekonstruiert die Arbeit der Ermittler, wertet interne Akten des Verfassungsschutzes aus, legt die Strategien des Rechtsterrorismus offen – und die wachsende, sich wandelnde Bedrohung von rechts.

Erschienen am 21. April 2021. Im Buchhandel als Paperback, E-Book und Hörbuch erhältlich. Weitere Informationen und eine Leseprobe gibt es direkt bei Rowohlt.

Presse

„Der freie Journalist schildert nicht nur die teilweise anrührende Geschichte des Opfers und die erschreckende Biografie des Mörders Stephan Ernst. Er referiert nicht nur die Erkenntnisse aus dem Gerichtsprozess, der im Frühjahr mit der Verurteilung von Ernst zu einer lebenslangen Haftstrafe endete. Ausgehend von diesem Fall zeigt das Buch die breite Spur rechter Gewalt, die sich durch die Bundesrepublik zieht. Stark ist das Buch, wo das Zusammenspiel individuellen Handelns und gesellschaftlicher Stimmungen greifbar wird.“

Tanjev Schultz, Süddeutsche Zeitung
 

„Der Frankfurter Journalist Martín Steinhagen eine [hat] lesenswerte Darstellung der Hintergründe des Verbrechens vorgelegt, in der er die Verbindungslinien des Täter zur rechtsextremistischen Szene und die gesellschaftspolitischen wie geschichtlichen Zusammenhänge des bundesdeutschen Rechtsterrorismus beleuchtet. Sein Buch […] geht dabei über die Einzeltat hinaus und zeigt faktenreich auf, wie sich der Mord an dem CDU-Politiker in die Kontinuität politischen Terrors von rechts einordnet.“

Andreas Förster, Der Freitag
 

„Die Einzelheiten, die Martín Steinhagen in seinem Buch zur Vorgeschichte und zum konkreten Anlass der Ermordung des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke schildert, sind und bleiben erschreckend.“

Rupert von Plottnitz, Frankfurter Rundschau
 

„Stellenweise fesselt das Sachbuch wie ein Krimi.“

Matthias Lohr, Hessisch-Niedersächsische Allgemeine
 

„Steinhagen zeigt, dass rechte Gewalt nach dem Zweiten Weltkrieg nie verschwunden war.“

Johanna Treblin, nd
 

„Eine Mahnung an alle aufrechten Demokraten, nicht wegzusehen und dagegenzuhalten.“

Harald Meißner, EKZ Bibliotheksservice
 

Weitere Besprechungen und Berichterstattung: Leipziger Zeitung, German Daily News, Journal Frankfurt (Ausgabe 06/21), FSK Hamburg, Borromäusverein, taz, Berliner Zeitung.

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